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Links
Sie finden hier Links zu weiteren Webseiten im Bereich Medien und
öffentliche Kommunikation sowie weiteren Qualitätsinitiativen im
schweizerischen und internationalen Umfeld.
www.akademie-fuer-publizistik.de
(mw) Die Akademie für Publizistik in Hamburg ist eine Institution zur
berufsbegleitenden überbetrieblichen Aus- und Fortbildung von
Journalistinnen und Journalisten aller Medien. Die Akademie
veranstaltet jährlich eine grosse Zahl Seminare in allen Sparten,
unterhält einen Ethikrat, der im Abstand einiger Wochen Stellungnahmen
auf Anfragen beantwortet, sowie eine digitale Bibliothek. Mitglieder
des gemeinnützigen Vereins sind mehrere Verlage, darunter „Spiegel“,
Radio- und Fernsehsender, Journalistenverbände, einige Unternehmen
(BASF, Reemtsma, eine Versicherung) sowie Einzelpersonen. Die Akademie
gibt auch einen Newsletter heraus. (2.1.2006)
www.certimedia.org
Webseite der Organisation Fondation Médias et Société in Genf
Confignon. Gegründet 2003, unter finanzieller Mithilfe der Deza, des
Bakom, der Hoso Bunka Foundation in Tokio und der Unesco, antwortet sie
auf das Bedürfnis von Rundfunkunternehmern – Radio, Fernsehen und
Internet – nach unabhängiger Evaluation ihrer
Qualitätsmanagements-Systeme. Ziele sind eine internationale
Standardisierung, eine unbefangene Bewertung von Dienstleistungen und
Produktion und die Ingangsetzung eines Qualitätssicherungsprozess im
Sinn des Diensts an Hörerinnen und Hörern, aber auch im Sinn des
gesellschaftlichen Auftrags der Sender. Zu diesem Ziel stellt die
Organisation insbesondere die beiden in Anlehnung an ISO 9001
entwickelten Standards ISAS BC 9001 und ISAS P 9001 (International
Standardization and Accreditation Services, www.isasgroup.com) zur Verfügung. Die Stiftung arbeitet zusammen mit Optimedia (www.optimedia.org), einem Netzwerk von Beratungsfirmen, die dabei helfen sollen, die beiden Standards zu implementieren. (4.11.2005)
www.dgpuk.de
Deutsche Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft.
Pendant zur Schweizerischen Gesellschaft für Kommunikations- und
Medienwissenschaft (s. www.sgkm.ch). Herausgabe der
Mitgliederzeitschrift „Aviso“, die auch auf der Webseite erhältlich
ist. (1.6.2005)
http://ejo.ch/
Das Europäische Journalismus-Observatorium (EJO) beobachtet Trends im
Journalismus und in der Medienbranche und vergleicht
Journalismus-Kulturen in Europa und den USA. Es will einen Beitrag zur
Qualitätssicherung im Journalismus leisten. Das EJO wurde im Frühjahr
2004 als gemeinnütziges Zentrum der Università della Svizzera italiana
gegründet. Es listet journalistische Glaubwürdigkeit, transnationale
Perspektive und Wissenstransfer als Ziele. Leiter des Projekts ist
Stephan Russ-Mohl, Professor für Kommunikationsmanagement und
Journalismus an der Universität Lugano, Mitarbeiter unter Anderen
Marcello Foa, Redaktionsleiter „Il Giornale“. Vinzenz Wyss,
Vorstandsmitglied Verein Qualität im Journalismus zählt zu den freien
Mitarbeitenden. (1.6.2005)
www.freie.ch
www.freie.ch ist eine Informations-Plattform der Mediengewerkschaft, in
der sich freie Medienschaffende präsentieren und Auftraggeber Fachleute
finden. Der Eintrag ist kostenlos und unabhängig von einer
Mitgliedschaft bei Comedia. Die Nutzung durch Auftraggebende ist
ebenfalls kostenlos. Die Datenbank enthält auch Informationen aus der
Medienwelt und Hinweise auf Veranstaltungen, Weiterbildungsangebote und
Publikationen. Die Internetseite informiert zudem über Honorare und
Versicherungen. (1.5.06)
www.initiative-qualitaet.de
Die Qualitätsinitiative in Deutschland, angesiedelt im deutschen JournalistInnen-Verbands. (1.6.2005)
www.iq-journalismus.at/cms/iq/wir-ueber-uns_lang.htm
"Die Gründung des 'Vereins
Qualität im Journalismus' in der Schweiz gab den Anstoß, in Österreich
eine parallele Entwicklung einzuleiten. Wir lernen ja immer gern von
unseren Nachbarn jeglicher Himmelsrichtung.“ Angesiedelt am Institut
für Kommunikationswissenschaft der Universität Salzburg, Hans Heinz
Fabris, sowie im ORF und in der Austria Presse Agentur. (1.6.2005)
www.jonet.org
Als Netzwerk und Forum von Journalismus-PraktikerInnen in Deutschland
1994 gegründet. Enthält ein Diskussions- und Ratgeberforum. (1.6.2005)
www.kleinreport.ch
Wie www.persoenlich.ch News aus der Schweizer Kommunikationsbranche.
Der Newsletter ist von 5200 Personen abonniert. Gegründet von der
Ex-„Werbewoche“-Chefredaktorin, „Handelszeitungs“-, „Blick“- und
„European Business Channel“-Journalistin Ursula Klein. Der Dienst
arbeitet mit fünf Mitarbeitenden und mehreren Freien und ist
wirtschafts- und medienpolitisch interessiert.
www.medienheft.ch
Webausgabe des „Medienhefts“, der Nachfolgerpublikation von „ZOOM
Kommunikation und Medien“ des Katholischen Mediendiensts sowie
der Reformierten Medien. Enthält unter Agenda eine Vielzahl Anlässen zu
den Themen Medien und öffentliche Kommunikation. (1.6.2005)
www.medienspiegel.ch
Befasst sich seit Anfang 2003 mit Entwicklungen und Trends in der
Schweizer Medienbranche. Herausgeber Martin Hitz leitet den
Online-Dienst von SFDRS. Er war zuvor Mitarbeiter von Stephan Russ-Mohl
am European Journalism Observatory (EJO) und Redaktionsleiter von
NZZ-Online. Es schreiben unter Anderen auch Martin Hauzenberger und
Heribert Seifert mit. (1.6.2005)
www.netzeitung.de
Erste deutsche Tageszeitung mit Vollredaktion von rund 30 Personen, die
nur über Internet erscheint. In der Tradition der norwegischen
Online-Zeitungs-Pioniere Nettavisen. Gehört heute zu
Springer/Bertelsmann. (1.6.2005)
www.netzwerkrecherche.de
(mw) Das Netzwerk besteht seit 2001 und will „eine Lobby für den
in Deutschland vernachlässigten investigativen Journalismus sein“
(Eigenaussage). Der Verein möchte die Recherche in der Medienpraxis
stärken und die intensive Recherche vor allem in der journalistischen
Ausbildung fördern sowie den Informationsaustausch beleben. Das
Netzwerk will nicht zuletzt gegen den wachsenden PR-Einfluss vorgehen.
Gründungsmitglieder waren Thomas Leif und Hans Leyendecker. Im Vorstand
sind unter Anderen Anja Reschke und Peter Grabowski. Das Netzwerk
vergibt Preis „Leuchtturm für besondere publizistische Leistungen“
sowie den Kritikpreis „Verschlossene Auster“ – für besonders mauernde
Informanten. Vergeben werden Recherchestipendien. Im Jahr 2003 hat das
Netzwerk das „Trainingshandbuch Recherche“ herausgegeben. Der Verein
wurde selbst Preisträger – im Jahr 2003 im dritten Rang bei der Vergabe
des „Preises für die Freiheit und Zukunft der Medien“ der Leipziger
Medienstiftung. Es erscheint ein Newsletter. (2.1.2006)
www.neuegegenwart.de
„'Die Gegenwart' ist ein inzwischen mehrfach ausgezeichnetes und privat
initiiertes Online-Magazin für kritischen Medienjournalismus. Es
erscheint sechsmal im Jahr, immer zu einem Schwerpunktthema. Im Juli
1998 ist es von Björn Brückerhoff mit zwei Mark 50 Startkapital
und völlig ohne Fördergelder gegründet.“ („Die Gegenwart“).
Schwerpunktthema der Ausgabe 43 vom April 2005: „Die alltägliche Elite“
mit einem Beitrag über die „Columbia School of Journalism“, die „Ecole
supérieure de journalisme“ sowie über die Rückkehr des Begriffs Elite
in den täglichen Sprachgebrauch. Brückerhoff gewann 2004 den Grimme
Online Award und den Lead Award. "Die Gegenwart" wurde nach einem
Vergleich mit der FAZ in "Neue Gegenwart" umbenannt. Die FAZ hat seit
1960 "Die Gegenwart Berichte Dokumente Frankfurter Allgemeine Zeitung"
als Wort- und Bildmarke angemeldet. (1.6.2005, 29.12.2005)
www.persoenlich.com
Schweizer Kommunikationsbranche. Ständiger News-Fluss aus den Bereichen
Werbung, Medien, Marketing, PR. Newsletter mit 16000 Abonnierten.
Online-Ausgabe der Zeitschrift „Persönlich“. (1.6.2005)
www.presserat.ch/
Wichtigstes und bestfunktionierendes Instrument der Selbstregulierung
der Medien. Durch seine „Erklärung der Pflichten und Rechte der
Journalistinnen und Journalisten“ sowie der Richtlinien dazu
unabdingbar. Enthält einen grossen Ordner an Stellungnahmen. (1.6.2005)
Der Presserat besteht seit 1977. Der Kodex wurde bereits 1972 erstellt.
Bereits 1954 hatte die die Internationale Journalisten-Föderation (IJF,
IFJ) in Bordeaux ihren Kodex erlassen. 1971 revidierte sie ihn in
München. Dies inspirierte den VSJ, für die Schweiz einen Kodex zu
statuieren, an dem sich die Verleger nicht beteiligten. Die Einsetzung
des Presserates verzögerte sich alsdann (rbl., 5.2.2006)
www.presserat.de
(mw) Den Deutschen Presserat gibt es bereits seit 1956. Er arbeitet
mit einer ähnlichen Struktur wie der schweizerische. Ziele sind es,
Missstände im Pressewesen festzustellen und auf deren Beseitigung
hinzuwirken, Entwicklungen entgegenzutreten, die die freie Information
und Meinungsbildung des Bürgers gefährden könnten, für den
unbehinderten Zugang zu Nachrichtenquellen einzutreten und Empfehlungen
und Richtlinien für die publizistische Arbeit herauszugeben. Das
Ansehen der Presse soll gewahrt und die Selbstregulierung des
Redaktionsdatenschutzes unterstützt werden. Die Organisation will
Ansprechpartner für Leserinnen und Leser, Journalistinnen und
Journalisten und Verleger sein. Der Presserat stellt Regeln für einen
fairen Journalismus auf (Achtung vor der Wahrheit und Wahrung der
Menschenwürde; gründliche und faire Recherche; klare Trennung von
redaktionellem Text und Anzeigen; Achtung von Privatleben und
Intimsphäre; Vermeidung unangemessen sensationeller Darstellung von
Gewalt und Brutalität) und arbeitet mit einem 16-ziffrigen Pressekodex.
Unternehmen können eine Selbstverpflichtungserklärung unterzeichen. Im
Unterschied zur Schweiz sind im Deutschen Presseverband die Verleger
mit dabei. Mitglieder des Trägervereins sind die vier Organisationen
Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV), Verband Deutscher
Zeitschriftenverleger (VDZ), der Deutsche Journalisten-Verband (DJV)
und die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (DJU). Der
Deutsche Presserat ist auch an der Herausgabe mehrerer Publikationen
beteiligt. (2.1.2006)
www.publizistik.net/
„Publizistik.net ist eine Plattform zum Informationsaustausch über
Journalismus und Journalistenausbildung. publizistik.net entstand in
privater Initiative der Kaltenbrunner Medienberatung mit Unterstützung
zahlreicher Journalisten, Webdeveloper und Wissenschaftler.“ „Ein
Ausgangspunkt dieser Web-Site war unter anderem das 2001 im
Czernin-Verlag, Wien erschienene Buch ‚Beruf ohne (Aus-)Bildung –
Anleitungen zum Journalismus’.“ (1.6.2005)
www.sgkm.ch/
Webseite der Schweizerischen Gesellschaft für Kommunikations- und
Medienwissenschaft. Herausgegeben wird ein Newsletter, der über die
Webseite abrufbar ist, sowie eine Zeitschrift. (1.6.2005)
www.srgdeutschschweiz.ch/index_home.html
Ombudsstelle der SRG idée suisse. Sie ist die Anlaufstelle von
Sendungen von Schweizer Radio DRS und Schweizer Fernsehen DRS.
Grundlage ist Artikel 57 RTVG („Der Veranstalter setzt für die
Behandlung von Beanstandungen des Programms eine Ombudsstelle ein.
Nationale Veranstalter richten mindestens eine Ombudsstelle pro
Sprachregion ein. Die Ombudsstelle besteht aus einer oder mehreren
Personen, die weder in einem Arbeitsverhältnis zum Veranstalter stehen
noch regelmässig an dessen Sendungen mitwirken.“). Der Ombudsmann wird
vom Publikumsrat gewählt. (4.11.2005)
www.srg-ssr.ch/146.0.html www.srgdeutschschweiz.ch/newsletter/
Newsletter der SRG SSR idée suisse. (1.6.2005)
www.ubi.admin.ch
Die Parallelorganisation zum Presserat für Beschwerden gegen
Sendungen der konzessionierten elektronischen Medien. Die
gerichtsähnliche Instanz ist dem UVEK angesiedelt. Ihre Tätigkeit
beruht auf Artikel 93 Abs. 5 der Bundesverfassung ("Programmbeschwerden
können einer unabhängigen Beschwerdeinstanz vorgelegt werden") und Art.
58ff. des Bundesgesetzes über Radio und Fernsehen (RTVG; SR 784.40;
Regelungen über Zusammensetzung und Aufgabe; unter anderem: "Mitglieder
dieser Behörden sowie Mitglieder von Organen der Veranstalter und
Personen, die in einem Angestelltenverhältnis zu einem Veranstalter
stehen, sind nicht wählbar"). (4.11.2005)
www.vvoj.org
Die niederländische „Vereniging van Onderzoeksjournalisten“
(Vereinigung von Recherche-/investigativen JournalistInnen) in
Amsterdam ist ein Kompetenzzentrum in Sachen Recherchierjournalismus.
Sie führte vom 29. September bis zum 2. Oktober 2005 die dritte „Global
Investigative Journalism Conference“ durch. Die Webseite enthält dazu
Berichte, unter anderem auch zu Europa. Im „Report About Journalism In
Europe“ wird auch ziemlich ausführlich über die Schweiz
berichtet. (5.2.2006)
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