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28.04.2010 - 11:49 Uhr

Expertendiskussion "Das Internet in China und Iran" zum Tag der Pressefreiheit, 3. Mai 2010 in Berlin

(rog/ja) Autoritäre Staaten tendieren dazu, die Meinungsfreiheit zu unterdrücken und die Medien zu kontrollieren. Doch seit das Internet und die Mobiltelephonie in Staaten wie China und Iran Einzug gehalten haben, sind Oppositionsbewegungen kaum mehr zu unterdrücken. Sie brechen mit Wort und Bild das Schweigen gegen Menschenrechtsverletzungen und kämpfen um ihr Recht auf Meinungsäusserungsfreiheit. Die Behörden von China und Iran wiederum versuchen, das Internet zu kontrollieren und Dissidenten zu belangen. Unter diesen Umständen tragen IT-und Such-Unternehmen wie Google eine Verantwortung, inwiefern sie in totalitären Staaten investieren und wie weit sie mit den dortigen Behörden kooperieren. Anlässlich des Internationalen Tages der Pressefreiheit diskutieren Experten über "Das Internet in China und Iran: Zensur und Freiheitskampf". Zu den Referierenden gehört die iranische Bloggerin Parvin Ardalan ebenso wie der langjährige ARD-Auslandkorrespondent Peter Mezger, der Google-Sprecher Kay Oberbeck und der chinesische Journalist Shi Ming. Veranstalter der Tagung sind Reporter ohne Grenzen (ROG), der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BVZV) und der Deutsche Journalisten-Verband.  Die Veranstaltung wird durchgeführt am 3. Mai 2010, ab 18.30 Uhr, in der Landesvertretung Nordrhein-Westfahlen, Hiroshimastrasse 12-16, D-10785 Berlin

http://www.bdzv.de

www.medienheft.ch/de/4.html#c71 (Autorin Judith Arnold)

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